Andy Manndorff "DIRT & SOIL"
line up
- Andy Manndorff (guitar)
- Clemens Wenger (piano, keyboards, electronics)
- Herbert Pirker (drums)
- Stomu Takeishi (e-bass)
- country:Austria
- style(s):Instrumental Jazz
- label:cracked anegg records
- gender:male
- instrumentation:instrumental
- artist submitted by:
ANDY MANNDORFF
Dirt & Soil
Lebenszeichen eines der subtilen Gitarristen Europas: Andy Manndorff agiert hier auf vielfach malerisch angelegter Themen- und Harmoniebasis, entwickelt mit Clemens Wenger(Piano), Stomu Takeishi (b) und Ted Poor (dr) sanft dahinschwebende nonverbale Erzaehlungen, die sich nach und nach zu hoher Intensitaet aufbaeumen. Dabei zeigt sich, dass Manndorff mit seiner unkonventionellen, mit weiten Intervallen arbeitenden Improvisationskunst zu starken situativen Verdichtungen befaehigt ist. Reizvoll auch, wie er als Komponist entspannte und dynamische Strukturen uebereinanderschichtet, um eine reizvolle Ambivalenz der Musik zu erzeugen. Gelassene, aber immer "angriffslustige", reife Musik. (L.Tosic, der Standard)
Klangmaler und Geschichtenerzaehler: Andy Manndorff
Andy Manndorff ist als facettenreicher Feingeist der improvisierten Musik bekannt, zugleich als Abenteurer, der neue Herausforderungen liebt. Fuer sein neues Album hat sich der Wiener Gitarrist an eine alte Wirkungsstaette begeben: Quer ueber den Atlantik, nach New York, fuehrte die Reise. Hier mischte der 54-Jaehrige ab 1988 sechs Jahre lang in der Manhattaner Downtown-Szene mit, ehe
er seine Wanderjahre beendete und in die Heimat
zurueckkehrte. Geblieben ist der Kontakt zum
vielbeschaeftigten Bassisten Stomu Takeishi: Mit ihm und Drummer Ted Poor sowie dem jungen oesterreichischen Keyboarder Clemens Wenger, Gruender der JazzWerkstatt Wien, begab sich Manndorff in ein Studio in Brooklyn, um Dirt & Soil (cracked anegg records) einzuspielen: Musik,
die - folgt man ihrem Urheber - mit der Dialektik von roher Energie und Form, von dionysischem und apollinischem Prinzip, von Natur und Kultur spielt (Booklet). Die beim Hoertest freilich mitnichten konzeptlastig anmutet, vielmehr durch kontemplative Sogwirkung konveniert: Es sind klingende Stimmungsszenarien, in denen sich der Gitarrist gleichermassen als lyrischer Klangmaler wie als Geschichtenerzaehler beweist, der in freier Improvisation ideenreiche Linien entwickelt und in ueberraschenden Wendungen fortspinnt. Um sich in Won't Get Rid of It in verschiedenen Tempi an einem Post-Rockverdaechtigen Klavier-Riff zu reiben. Im Zuge der Live-Praesentation sitzt Herbert Pirker am Schlagzeug. (Andreas Felber, ORF, Oe1)




